zur Navigation
zum Inhaltsbereich

Wissenschaftskommunikation

Das ZAMP sieht sich als Vermittlerin zwischen den Akteuren im gesamtgesellschaftlichen Prozess der Wissenschaftsverwendung. Die Herausforderung besteht darin, einen Zugang zu formaler Begriffsbildung und fächerspezifischer Terminologie zu öffnen.

Modellbildung dynamischer Systeme

Im Gespräch zwischen den Disziplinen können Hindernisse durch die Verwendung einer möglichst allgemeinen Beschreibungssprache teilweise beseitigt werden. Im Forschungsschwerpunkt Wissenschaftskommunikation erarbeiten wir einen systemdynamischen Zugang für die im Ingenieurwesen zentralen dynamischen Prozesse: Ziel ist es, Gebiete wie Mechanik, Thermodynamik, chemische Kinetik oder ökonomische Modellbildung mit ein und derselben Methodik zu beschreiben und rechnerisch zu behandeln.
Das ZAMP bietet gezielte und effiziente Modellbildung natürlicher und technischer Prozesse auch im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Fragestellungen an.

Kognitive Linguistik in Naturwissenschaft und Technik

Von wirtschaftlich und gesellschaftlich grosser Bedeutung ist auch der transdisziplinäre Dialog,  die Vermittlung von wissenschaftlichen Resultaten über die eigene isziplin hinaus. Zu diesem Zweck erforschen wir die kognitiven Grundmuster der Naturbeschreibung, die sich in der Alltagssprache zeigen. Daraus ergeben sich interessante technische Anwendungen, wie die automatische sprachliche Erfassung natürlicher Vorgänge oder effiziente Ansätze für die Ausbildung in Naturwissenschaft und Technik.

Projektbeispiele

  • Automatische Textgeneration für Wettervorhersage
  • The Dynamics of Heat (Springer, New York, 2010)
  • Abschätzung maximal realistischer Wirkungsgrade für innovative Energiesysteme
    Naturwissenschaftsdidaktik im Kindergarten und in der Primarschule (mit der Universität in Modena)
  • Mehrsprachige Kommunikation natürlicher und technischer Risiken im europäischen Umfeld (mit Departement L)